The Blue Bus Is Calling Us – Teil 1

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Es war am Samstag Nachmittag. Eine alte Doors Platte drehte sich auf meinem Dual 704. Jim Morrison sang: „The blue bus is calling us. Take a ride with us on the blue bus“.

Meinte er mich? Bestimmt, schliesslich fahre ich den Blue Bus. Also wurde dieser voll gepackt bis unter das Dach (Stichwort Equipment Freak) und rollte am nächsten Tag auf der „road to nowhere“.

Aber halt: Aufbrechen ist einfach, aber wohin in diesen Zeiten? Vielleicht „Break on through to the other side“ ?  Egal, Hauptsache  ich bin der „rider on the storm“ und jemand „show(s) me the way to the next whisky bar“. Das mit den „next little girl“ lassen wir mal lieber weg.

Es war unter den Umständen schwierig sich für ein Ziel zu entscheiden. Immer sprach etwas dagegen.

Hoppeldipop, war ich nicht mal Programmierer? Also schrieb ich auf die Schnelle eine kleine App für mein mobilephone. Die App „UrlaubsZielFinder“ kurz UZF, berücksichtigt nicht nur alle Risikogebiete dieser Erde, nein, auch noch das zu erwartende Wetter an den optionalen Zielorten wird ausgewertet. Version 1.0 bei mir erhältlich – allerdings unbezahlbar.
Anschliessend wird der Autopilot des Blue Bus mit dem smartphone verbunden und die Fahrt kann losgehen.

Ich machte es mir gemütlich und war gespannt, wohin mich die Technik bringen würde. Der Bus rollte und rollte. An dern Grenzübergängen fielen mir seltsame, verlassene Zeltstädte auf. Ansonsten war alles wie immer. Die Grenzer waren wie immer sehr beschäftigt mit Zeit totschlagen, so dass ein Grenzgänger nur als lästige Störung wahrgenommen wird. Die Aufforderung zum Passieren geschieht wie üblich, per kaum registrierbarer Kopfbewegung in die Fahrrichtung.

 

On the road to nowhere , oder the way to the next whisky bar:

 

Wenige Stunden später stoppte das Fahrzeug. Aber ich war noch nicht angekommen. Per Autofähre ging es auf eine Insel.

6 waren schon hier. Du bist der Siebte ?

 

Hier geht es direkt hoch in den Himmel – Immer dem Pfeil nach:

 

Wer den HIghway to Heaven nicht gleich findet, bekommt ein Himmelslicht dazu oder „Waiting For The Sun“.

 

Das Land der Steine – Stonehenge ?

 

Ich treffe auf die ersten Bewohner. Die Kontaktaufnahme gestaltet sich schwierig. Sie laufen von mir davon…

Futuristisch aussehende Maschinen säumen den Weg:

 

Es gibt sogar eine Eisenbahn, die ohne teures Schienennetz auskommt. DB aufgemerkt!
Ok, ein ICE ist es nicht gerade, wenn man die Höchstgeschwindigkeit berücksichtigt.

Eine Protestbewegung namens FKK hat das Eiland auch. Ebenso politisch entgegengesetzte Meinungen:

Wozu das Gotteshaus renovieren, wenn der Himmel so nah ist.

Habt Ihr die Insel schon erraten? Auflösung in Teil 47.

Ok, wer möchte schon so lange warten. Es handelt sich um die Insel Cres. Das letzte Foto ist vom Ort Osor, in der Antike Apsorus. Die älteste Stadt auf Cres und Lošinj.

 

Dann bis neulich.

Euer Franz

6 Antworten

  1. Natalia

    Hi Franz, coole Geschichte und Fotos (wie immer)!!! Und ich war eigentlich bereit, alle 47 Teile zu lesen 😉 Aber Dankeschön für die schnelle Lösung!
    LG
    Natalia

  2. Annette

    Endlich wieder eine Gechichte und meinetwegen dürften es auch 470 Teile sein !!!!
    Und jetzt wieder sweet home Egmating??
    LG Annette

  3. Tom

    Ciao Franz,

    tolle Fotos! Und ein das Reisefieber weckender Bericht.
    Aber aufgepasst beim Plattenhören: „Ride a painted pony,
    Let the spinnin‘ wheel spin“.
    Bis Freitag!
    Gruß
    T.

  4. Martin

    Eine Welt voll Steine.
    Jim Morrison war neben seinem Wirken als Sänger vor allem auch Dichter und Lyriker.
    Allerdings mit deutlich mehr Hang zum Exzess als z. B. Dylan.
    Er gehört auch zu Gruppe der 27.
    Die fotografische Sichtbarmachung seiner Texte hätte Ihm womöglich ebenso gefallen.
    Bis Freitag in alter Frische.
    Martin

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