Neulich – Kann eine Blindschleiche sehen ?

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Der Mittwochs-Braten war noch nicht ganz verdaut, rollte der T4 schon auf der Autobahn Richtung Berchtesgarden. Auf der Roßfeldpanormastrasse soll man eine gute Aussicht auf diverse Berge haben. Ausserdem kann man dort auf dem Parkplatz übernachten, um etwa früh Morgens Bilder der aufgehenden Sonne zu schiessen.

Die erste Erkenntnis bei der Ankunft – hier ist schon fast Winter:

 

Immerhin werde ich von einer Schneefrau begrüßt:

 

Die Aussicht auf den Nebel ist prima:

 

Ich fahre ein Stück weiter Richtung Österreich, um zu sehen auf welcher Höhe der Nebel beginnt.

 

Tja, für heute Abend wird es nix mit einem Sonnenuntergang. So suche ich mir einen halbweges ebenen Stellplatz für die kühle Nacht.

 

Um 6:30 Uhr klingelt der Wecker. Ich möchte pünktlich zum Sonnenaufgang bereit sein.

Tatsächlich ist der Hochnebel auf der Paßhöhe verschwunden. Allerdings verhindern einige Wolken, daß die Sonne ungetrübt den Tag begrüßen kann. Übrigens: Die Windfahne mit der RotenKuh Werbung war zu gut befestigt, als daß ich sie hätte entfernen können. Ich habe es versucht, wollte einen Sturz ins Tal dann lieber nicht riskieren.

 

Nach 30 Minuten hat sich die Sonne dann doch durchgesetzt und der Tag wirkt gleich wesentlich freundlicher.

 

Ein Blick auf den Hohen Göll

 

Ein Käsebrot als Frühstück wird während der Fahrt gegessen. Ich möchte noch in der Frühe mit der Jennerbahn auf den gleichnamigen Berg, um einen ungestörten Blick auf den Königssee genießen zu können. Das bedeutet, erstmal wieder in den Nebel einzutauchen, der sich im Tal noch einige Stunden halten wird.

In der Hoffnung auf wärmere Temperaturen, geht es mit der Seilbahn wieder bergauf. In der 10er Gondel war ich ganz alleine. Gut gezogen hat es dort auch. Dem Virus keine Chance.

 

Unweit der Bergstation bietet sich schon der ersten Blick auf das südliche Ende des Königssees, inclusive der beeindruckenden Kulisse der umliegenden Berggipfel.

 

Vom Aussichtspunkt aus eröffnet sich dann ein tolles Panorama mit dem Watzmannmassiv im Hintergrund.
Wasser ist heute eben nur in Gasform zu sehen.

 

Nach einer Tasse Kaffee auf der Sonnenterasse der Seilbahn-Bergstation folgt Teil 3 des Tripps:

Die Wimbachklamm bei Ramsau (größere Bilder per Klick).

 

Nach der Klamm wandert man weiter bis in das Wammbachgries.

Zwischendrin konnte ich nicht umhin den Biergarten zum Wimbaschschloß zu besuchen. Was soll ich sagen, die Portion Hirschgulasch mit 2 Riesenknödel hätte locker für 3 gereicht.

Das Gries:

 

Umrahmt von viel Fels.

 

Die Sonne steht langsam tiefer und es ist an der Zeit wieder umzukehren.

 

Könnt ihr im Felsen die Gestalt mit der Kapuze erkennen?

 

Am Ende der Wanderung treffe ich noch auf eine Blindschleiche.
Bei genauerer Betrachtung stelle ich fest: Die hat doch Augen ! Wieso soll sie dann blind sein? So ein Schmarrn. Wikipedia löst auf : Blind kommt in diesem Fall wohl von Blinken und nicht vom „Nicht Sehen“.

Bin ich wieder ein kleines bischen schlauer geworden.

Bis zum nächsten Mal.

Euer Franz

 

 

 

2 Antworten

  1. Key Sebbesse

    Schöner Bericht, tolle Bilder und guter Spannungsbogen zur Blindschleiche die doch sehen kann (was wir aber noch nicht wirklich wissen, nur weil sie Augen hat… viele Lebewesen – vor allem Menschen haben Augen und sehen doch nicht Ihre Umwelt, sondern nur das was Sie sehen wollen. Dein Blick für die Schönheit der Natur ist immer wieder faszinierend und inspirierend – weiter so! LG Key

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