Neulich auf Kreta

Veröffentlicht in: Reisen, Blog, Home | 4

Kreta ist ja so etwas wie eine Sehnsuchtsinsel. Die Zeit scheint nicht nur stehengeblieben, sondern bietet sogar Blicke zurück bis in die Antike, ohne dass man groß danach suchen muß. Wenn man sich zu Fuß aufmacht, fällt man zwangsläufig über ein Stück Säule, oder eine Amphore aus vergangenen Zeiten.

 

 

Unsere ersten Urlaubstage waren wir in einem verschlafenen Ort an der Südküste namens Sougia.

 

 

 

Geht man ein paar Schritte am Meer entlang nach Westen, kommt man sogleich in eine beeindruckende Schlucht.

 

 

Von dort aus auf eine Ebene übersäht mit duftenden Thymianbüschen. 

 

 

Auch ein paar Kiefern stehen Spalier und in den Bergen liegt tatsächlich noch etwas Schnee.

 

 

Eine Stunde später blickt man in die Bucht, in der sich einmal die antike Stadt Lisos befand.

 

Heute sieht man noch die Reste eines Asklepieions und römischer Thermen.

 

 

sowie einer kleiner Kapelle.

 

Was haben diese Olivenbäume wohl schon alles gesehen?

 

Am Ort Sougia gibt es auch eine Kapelle. Der Weg dorthin ist auch ohne Griechischkenntnisse zu finden.

Überall in der Landschaft, trifft man diese Vierbeiner an.

 

 

Wie so häufig, sind kirchliche Bauwerke an den schönsten Aussichtspunkten errichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick auf die Bucht von Sougia aus Richtung Osten.

 

Wer spät Abends noch unterwegs ist, kann sogar auf Dammwild treffen.

 

 

 

Die Wanderung durch die Samaria Schlucht, kennt wohl ein jeder, der einmal auf Kreta wandern war. Wer die ca. 5 Stunden der die kompletten Durchwanderung  scheut, kann wie wir, eine Schnuppertour vom Meer aus durchführen. Anreise mit dem Schiff.

 

 

 

Man landet an in Agia Roumeli.

 

 

Der Weg führt an der Frauenkirche vorbei. Oben sichtbar, ein türkisches Kastell.

 

 

Durch Wolken von Oliander geht es an den Eingang der Schlucht.

 

 

 

 

Durch die Engstelle möchte ich nicht in der Hauptsaison gehen. Wartezeiten garantiert.

 

Am Rastplatz wartet schon der Eichelhäher auf unsere Brotzeit.

 

 

Für eine Kapelle ist in der kleinsten Nische Platz.

 

 

Auf der Rückfahrt erwartet uns ein tolles Schauspiel von Licht und Schatten, orangen Felsen und türkisem Wasser.

 

 

 

 

Ich hoffe der Bericht hat Euch gefallen.

 

Liebe Grüße

Franz

 

 

4 Antworten

  1. Lenz

    Ein sehr schöner Reisebericht. Man kann den Duft und die Wärme der Insel beinahe selber spüren. Danke Franz!

  2. Eugen Heilmann

    Lieber Franz, Reisen bildet und macht neugierig. Weil auf Grund meines Alters die Zeit, in der ich reisen kann, allmählich abläuft, freue ich mich über jeden deiner so professionellen Berichte. Bleibt eine Frage: kannst du Griechisch?? :HG Eugen

    • web23445686

      Servus Eugen, leider kann ich kein Griechisch. Aber ich habe ja meine Gefährten, die zumindest ein paar Worte Griechisch sprechen können, was meist Belustigung, aber auch Respekt bei den Einheimischen ausgelöst hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.