Neulich – Cocaine

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Am Donnerstag war ich total auf Entzug. Der cold turkey hatte mich voll im Griff. Aus den Boxen tönte Jontavius Willis – Take me to the country.
Das gab mir den Rest. Irgendwo hinter den sieben Bergen sollte es doch noch etwas von dem weißen Pulver geben. Also die Utensilien eingepackt und los.
Der Bluebus spuckte ein wenig Ruß, bevor er dann doch noch unruhig seinen Dienst aufnahm. Es war schon später Nachmittag, aber was solls. Es gibt keine falschen Zeiten für die Droge.

Am Fuße der Berge alles grün. Keine Spur von Schnee. Also erst die Arbeit, dann der Kick.

Dann, nach einer Biegung, urplötzlich haufenweise von dem weißen Pulver. Die Spur sieht aus, als wären gleich mehrere Nasen durch das Feld gepflügt.

 

 

Je höher ich kam, desto mehr bin ich darin versunken. Die Höhen leergefegt vom Sturm, dafür waren die Senken umso mehr zugeschüttet.

 

Teilweise lag das Zeugs auf Schulterhöhe. Entsprechend langsam das Fortkommen. Die Schatten werden länger.

 

Der höchste Punkt ist nah.

 

Zumindest die Blicke können über die Landesgrenzen.

 

 

Blick auf die Blauberge.

 

Im Westen nichts Neues.

 

 

Wer kann die Gipfel zählen?

 

 

Der Koasa errötet.

 

 

Die Wirkung ist am Höhepunkt.

 

Ein letztes Blinzeln.

 

 

Zwischen Goldener und Blauer Stunde.

 

Am Rückweg brauchte ich keine Stirnlampe. Meine Nase hat den Weg locker ausgeleuchtet.

Ich hoffe die Wirkung hält noch ein paar Tage an.

 

 

Liebe Grüße

Franz

 

 

4 Antworten

  1. Lenz

    I bin, vorn Frühstück, mit den Buidln vom Franz, oamoi auf den Rote Wand ganga (im Geiste). Des is einfach schee.

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