Reif für die Insel – Mallorca – Teil 4

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Ich hätte nie gedacht, daß die Landschaft in Mallorca so vielseitig ist, wie ich sie in diesen Tagen im Mai erleben durfte.
Auf jeden Fall, keine Insel, die man nur einmal besucht.

In diesem Beitrag, fahren wir zur Schlucht des Torrent de Pareis. Schon bei der Anfahrt fallen die zerfurchten Kalkfelsen ins Auge. Lt. Info enstanden bzw. entstehen diese Furchen durch kohlendioxid haltiges Regenwasser, was den Kalk zersetzt. Und in der Tramuntana regnet es häufiger, als im übrigen Teil Mallorcas.

 

Der Cinquecento brachte mich nach Sa Calobra, nahe dem Ausgang der Schlucht.

 

Die Gegend vor Sa Calobra.

 

Die unendliche Anzahl von Kehren und engen Kurven verlängert die Anfahrt mehr als man geplant hat.

 

Die Bucht von Sa Calobra zu erkennen. Gleichzeitig die Flußmündung des Torrent.

 

Das Wasser hat eine unglaubliche Farbe aufgrund der hellen Kieselsteine am Meeresboden. 

 

 

Durch einen Tunnel kommt man in die Mündung. Man wandert quasi auf dem Flußboden, da dieser nur selten viel Wasser führt.

 

Dann hinein, in die immer enger zulaufende Schlucht.

 

Zur Wanderung werden alle Gliedmaßen benötigt. Sie erinnert an die Bachwanderungen in Korsika. 

 

 

Hier sieht man deutlich die Spuren, die der Regen über die Jahrtausende, auf den Felsen hinterlassen hat.

 

Ein Selfi, als Größenvergleich. Könnt ihr das blaue Männchen erkennen?

 

Die Zeit bis zum Sonnenuntergang ist endlich. Daher geht es nun wieder zurück.

 

 

 

Die Mündung ins Meer:

 

 

 

 

 

 

Gewohnt habe ich in Alcùdia. Der Strand dort, ist eine Klasse für sich. Feinster, heller Muschelsand lassen das Meer türkis leuchten.

 

 

Ganz in der Nähe befindet sich das Feuchtgebiet „Reserva Natural de s’Albufereta“.

 

Hier nisten diverse Vogelarten. Es ist jedenfalls einen Besuch wert. Ich hatte allerdings nur für einen Kurzbesuch Zeit.

 

Am Abend dann noch eine Ausflug in die Bucht „El Calo“.

 

Tolle Olivenbäume sieht man schon auf der Fahrt zum Startpunkt:

 

Der Spaziergang geht entlang der Küste.

 

 

 

Auch heute ist es eher bedeckt. Intensive Farben zum Sonnenuntergang sind kaum zu erwarten.

 

Zwischendurch bricht dann doch die Sonne durch die Wolken und das Meer fängt an zu leuchten.

 

 

Mit langer Belichtungszeit:

 

 

Der Blick in die Bucht:

 

 

 

Ich bin nicht er Einzige, der hier unterwegs ist.

 

 

Der Tag ist zu Ende – ein letzter Blick zum Horizont.

 

 

 

Tja, obwohl am Tag darauf der Wecker ausgeschaltet war, bin ich am nächsten Morgen um 4:45 Uhr aufgewacht. Das war natürlich ein Zeichen, mich auf die Socken zu machen. Es gibt schliesslich noch offene Punkte auf der der Locations-Liste:  Sonnenaufgang am Cap Formentor.

 

 

Ich war mir unschlüssig, wo man den gegenüber dem Leuchturm liegenden Hügel besteigen kann. Ein Weg war in keiner der Karten eingezeichnet. Also, Stirnlampe eingeschaltet und die Hügel hoch.
Nach einigen Höhenmetern bin ich doch auf einen alten Pfad gestoßen. Das hat den Aufstieg erleichtert und ein guter Standpunkt war bald gefunden.

 

Es war bewölkt, aber der nahe Sonnenaufgang schon zu erraten.

 

 

 

Und immer, immer wieder geht die Sonne auf…..(wer kennt die alten Schlager noch kennt)

 

 

Errötete Felsen in nordwestlicher Richtung.

 

 

Ein letzter Blick auf die fantastische Küste der Tramuntana.

 

 

So, das war der letzte Teil meiner Mallorca Serie. Ich denke ihr habt es gesehen: Die Insel ist eine Reise wert.
In der Saison, nach Aufhebung aller Schranken, wohl eher nicht. Na, ich warte mit meinem nächsten Besuch dann mal auf die 4te Welle ;-).

 

 

LIebe Grüße

Franz

2 Antworten

  1. Walter

    Wie immer: super klasse Foto´s! Danke. Das ist ein kleiner Lichtblick im Corona Alltag! Weiter so!

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