The Blue Bus Is Calling Us – Teil 2 – Die Küste der Geier

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Wer kennt von Euch die Geschichte „Das Tal der Millionen Schmetterlinge“ von Ephraim Kishon? So ähnlich, wie dort beschrieben, ging es mir bei einem Bootsauflug zur Küste der Geier.

Von Beli aus, an der Nordostküste von Cres, werden Bootsauflüge zu den Nistplätzen, der dort ansässigen Gänsegeier, angeboten. Als ich im Hafen von Beli ankam, war es wie ausgestorben. Kein Wunder, die Saison war lange vorbei. Ich fand dann doch noch eine zusammensitzende Gruppe von ca. 5 Personen vor. Eine der Frauen bot mir quasi als Begrüßung sofort einen Slivovitz an. Aha, dachte ich, hier wird keine Zeit mit Begrüßungsfloskeln verschwendet. MIro, einer aus der Gruppe hatte tatsächlich ein Boot und machte mir einen Sonderpreis für die Fahrt.

 

2 Tage später starteten wir dann morgens, bei ruhigem Wetter, mit seiner Nußschale, zur Küste der Geier. Miro erzählte, dass er Spezialist für das Auffinden der Nistplätze und deren Bewohner sei. Also der absolut richtige Mann für diese Angelegenheit.

An diesem Felsen soll sich ein Nest befinden. Allerdings waren die Bewohner Heute wohl nicht zu Hause.

 

Auch rechts unter dem Baum sitzen sie immer. Momentan allerdings leider nicht.

 

In der horizontalen Rinne in der Mitte dieses Felsen sind eigentlich immer welche….

 

und hier sowieso…..

 

Dort garantiert. Ich glaube Miro nichts mehr….

 

Plötzlich, völlig unerwartet ein Vogel auf einem Felsen. Ich frage Miro, ob es schwierig war, diese Attrappe hier zu platzieren.

Er muss auch lachen und bestätigt meine Vermutung.

Und er bewegte sich doch:

 

Das reicht, ab sofort nur mehr von hinten.

In der Höhle sitzt auch einer im Dunklen.

 

Ein Paar.

 

Vom wackeligen Boot aus mit dem langen Tele zu fotografieren war reine Glücksache. Vor lauter Schaukeln in den Wellen, bekam ich die Modelle oft kaum ins Bild.

Am Ende hatte sich der Ausflug doch noch gelohnt. Von ca.140 dort lebenden Geier, waren doch einige an der Küste geblieben, um mir Modell zu sitzen.

Auf der Rückfahrt holte Miro alles aus dem Motor heraus, was möglich war.
Soviel sei gesagt: viel war es nicht.

Liebe Grüße
Franz

 

 

 

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